Montag, 22. Jan. 2018, 19 Uhr, Haus der Kirche, Markgrafenstraße 7

Lesung:
Andrea von Treuenfeld,
„Erben des Holocaust, Leben zwischen Schweigen und Erinnerung“

Kooperationsveranstaltung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.


Mittwoch, 21. März 2018, 19 Uhr, Raum 240 der Volkshochschule 

Verleihung des Ruth-Florsheim-Preises  2018                                                                                      

Die Autoren der ausgezeichneten Arbeiten stellen ihre Ergebnisse vor.

Kooperationsveranstaltung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Bielefeld e.V.


Dienstag, 17. April 2018, Universität Bielefeld: 

Anna Lena Bellers,

„Ein Jahr als Freiwillige im Kibbuz Yotvata/Israel:
Erinnerungen an eine Reise“


Dienstag, 12. Juni 2018, Volkshochschule:

Bielefeld gratuliert: 70 Jahre Israel

Begrüßung: Dirk Ukena, Vorsitzender der DIG-Arbeitsgemeinschaft Bielefeld
Grußwort: Pit Clausen, Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld
Grußwort: Rogel Rachmann, Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft des Staates Israel
Vortrag: Andrea von Treuenfeld, Lesung aus ihrem neuen Buch: Israel – Momente seiner Biografie

Klavier: Matittjahu Kellig, Prof. em. Musikhochschule Detmod
– Paul Ben Haim (1897 – 1984), Music for Piano (1967)
– Ben Zion Orgad (1926 – 2007) Two Preludes in Impressionistgic Mood (1967)


Dienstag, 19. Juni 2018, Volkshochschule:

  • Mitgliederversammlung 
  • Christine Panhorst, Journalistin der Neuen Westfälischen,
    „Nahariya – Partnerstadt Bielefelds in Israel – neu erlebt“ 

10. Okt. 2018, 18 Uhr, Volkshochschule, Historischer Saal:

Prof. Dr. Andreas Zick, 

„Jüdische Perspektiven auf den Antisemitismus und die Risse in der Gesellschaft“ 

Prof. Zick berichtet über die Verbreitung, Ursachen und Folgen von antisemitischen und anderen menschenfeindlichen Meinungen und Verhaltensweisen.
Dabei soll gefragt werden: Welchen Blick wirft die Mehrheitsgesellschaft auf jüdische Menschen und das Judentum. Im Anschluss wird die Perspektive gewechselt und gefragt: Welche Perspektive haben jüdische Menschen auf den Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit? Welche Tendenzen sehen sie in der Gesellschaft? Was sorgt, was macht Hoffnung? Beide Perspektiven geben eine Grundlage für die Frage: Welche Bildung tut Not angesichts der Mehrheitsmeinungen und einer jüdischen Perspektive? Dazu werden Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zum historischen Gedächtnis der Deutschen eingebunden. Sie zeigen, wie unsere Erinnerung getrübt ist und daher eine einfache Bildung nicht mehr funktioniert. Wir müssen neue Wege der Vermittlung von Gleichwertigkeit gehen. Die Veranstaltung soll dafür öffnen.

Prof. Dr. Andreas Zick ist Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) und Professor für Sozialisation und Konfliktforschung an der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Bielefeld. Seine Forschungsinteressen umfassen die Schwerpunkte Vorurteile und Diskriminierung.


6. Nov. 2018, 20 Uhr, Volkshochschule, Raum 204: 

Marc Grimm,
Buchpräsentation: „Antisemitismus im 21. Jahrhundert. Virulenz einer alten Feindschaft in Zeiten von Islamismus und Terror.“

In den vergangenen Jahren vollzog sich eine deutlich beobachtbare Radikalisierung des Antisemitismus in Europa, die mit den islamistisch motivierten Terroranschlägen von Paris, Toulouse, Brüssel und Kopenhagen auch mörderische Konsequenzen hatte. Als Indikator für eine neue Qualität und Virulenz des Antisemitismus kann jedoch nicht der islamistische Antisemitismus gesehen werden, sondern auch die Zunahme von Antisemitismus in politisch und sozial arrivierten Kreisen und Milieus. Zugleich ist die Hemmschwelle für die Äußerung und Akzeptanz antisemitischer Ressentiments gesunken, sofern diese als „Israelkritik“ camoufliert sind. Die Beiträge des vom Herausgeber Marc Grimm präsentieren Sammelbandes untersuchen Aspekte dieser Entwicklungen und befassen sich schwerpunktmäßig mit Antisemitismus in der öffentlichen  Kommunikation, islamischen Antisemitismus und Antisemitismus in politischen Bewegungen.

Marc Grimm, Dipl. Pol., Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter der Universität Bielefeld. Forschung zu Sozialisationsbedingungen in Zeiten gesellschaftlicher Krisen, zu Fragen der Gedenkstättenpädagogik, Antisemitismus und Rechtsextremismus. Zuletzt erschien der mit Bodo Kahmann verfasste Aufsatz: AfD und Judenbild. Eine Partei im Spannungsfeld von Antisemitismus, Schuldabwehr und instrumenteller Israelsolidarität, in Grigat , Stephan (Hg.): AfD & FPÖ. Antisemitismus, völkischer Nationalismus und Geschlechterbilder, Nomos, 2017.


Freitag, 9. November 2018, 14 Uhr:

Gedenkveranstaltung
zur Erinnerung an den Judenpogrom
am Standort der ehemaligen Synagoge, Turnerstr. 5,
und anschließend im Großen Saal des Neuen Rathauses 

Veranstalter: Stadt Bielefeld und Kooperationspartner


Am Samstag, den 10. November 2018,  haben Neonazis und Rechte zu einem Aufmarsch in Bielefeld für die Freilassung der Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck aus der Haft in Brackwede aufgerufen.

Als deutliche Antwort darauf hat das „Bündnis gegen Rechts“, in dem die DIG schon lange mitarbeitet, Auftritte und Mahnwachen an mehreren Plätzen angemeldet.  

F a s c h i s m u s   u n d    H o l o c a u s t l e u g n u n g   s i n d   k e i n e   M e i n u n g ,
s o n d e r n   V e r b r e c h e n !

Die DIG hat eine    E r k l ä r u n g    mitunterzeichnet, in dem alle Demokratinnen und Demokraten aufgerufen werden, dagegen ein Zeichen zu setzen und sich am Samstag, 10.11.2018, an den Kundgebungen für ein buntes und weltoffenes Bielefeld und gegen Holocaustleugnung zu beteiligen:

Kundgebungen am Mahnmal vor dem Hauptbahnhof (ab 12.30 Uhr),
vor dem Rathaus, auf dem Jahnplatz, auf dem Kesselbrink, in der Turnerstraße am Gedenkstein der ehemaligen Synagoge, vor dem Welthaus, an der Arndtstraße und am Kreisel vor den Stadtwerken (jeweils ab 13.30 Uhr).  

Die DIG wird ab 13.30 Uhr eine Mahnwache am Gedenkstein der niedergebrannten Synagoge in der Turnerstraße halten.


5. Dez. 2018, 20 Uhr, Volkshochschule, Raum 204  

Jörn Böhme, 

„Was bedeutet ‚Freundschaft mit Israel‘?“ 

Freundschaften beruhen auf Gemeinsamkeiten; auf einem Fundament, das Vertrauen und Sympathie zulässt. Vertrauen kann verspielt werden durch ständige Kritik, aber auch durch jegliche Abwesenheit von Kritik. Freundschaften sind fragil und pflegebedürftig. Das gilt  auch  für politische Freundschaften. Was ist nun das Fundament der Freundschaft mit Israel?

Jörn Böhme, Jahrgang 1955, Diplom-Pädagoge, wissenschaftlicher Referent für Nahost und Nordafrika in der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag; davor Leiter des Israel-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv von 2005 bis 2010; Koordination des Arbeitskreises Internationale Politik und Menschenrechte in der grünen Bundestagsfraktion von 1995 bis 2005; Israel-Referent der Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste von 1980 bis 1987; zahlreiche Veröffentlichungen zu Israel und den deutsch-israelischen Bezieh8ungen.

Vortragstext von Herrn Böhme


Dienstag , 22. Jan. 2019, 19 Uhr, VHS, Raum 240:

Dr. Klaus Kreppel, „Glaubenstreu und vaterländisch – Der österreichisch-jüdische Schriftsteller Jonas Kreppel (1874 – 1940)“

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Dienstag, 19. Febr. 2019, 18 Uhr, VHS, Raum 240:

Johannes Guagnin,
„Die Wüste wird grün – Die erstaunliche Geschichte der Aufforstung Israels“

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Bielefelder Nahost-Filmtage im Lichtwerk
Februar / März 2019

Erstmalig gemeinsam ausgerichtet von der

Deutsch-Israelischen Gesellschaft

und der

Bielefelder Nahost-Initiative

in Kooperation mit dem Lichtwerk :

Eröffnung am Montag, 25. Febr. 2019, 19 Uhr,  mit

F o x t r o t   / Ein Spielfilm von Samuel Moaz

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Mittwoch, 27. Febr. 2019, 19 Uhr,

A u s n ä c h s t e r D i s t a n z   /Ein Spielfilm von Eran Riklis

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Montag, 4. März 2019, 19 Uhr,

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D e r A f f r o n t / Ein Spielfilm von Ziad Doueiri

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Mittwoch, 6. März 2019, 19 Uhr,

24 h J e r u s a l e m /  Ein Dokumentarfilm von Volker Heise 

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Israelreise vom 10. bis 21. März 2019

Reise in Zusammenarbeit mit Scuba-Reisen und Uriel Kashi, dem besten Guide Israels –  so der Reiseleiter Dirk Ukena (Vorsitzender der DIG-AG Bielefeld).

2019 ging es nicht in den Norden mit Bielefelds Partnerstadt Nahariya, sondern in den Süden, die Negev-Wüste mit viel Natur und vielen  Gesprächen über die Situation in dieser Gegend. Natürlich waren Tel Aviv, Jerusalem und Ramallah und damit auch das Palästinensische Autonomiegebiet im Programm.

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Sonntag, 31. März 2019 von 12 – 14 Uhr in der
Synagoge Beit Tikwa, Detmolder Str. 107,
33604 Bielefeld:

Kerstin Müller,
ehemalige Direktorin des Israel Büros der Heinrich-Böll-Stiftung, Staatministerin a. D. ,

„Besondere Beziehungen, besondere Verantwortung?
Zur Zukunft der deutsch-israelischen Beziehungen“

Veranstaltung in Kooperation mit der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld

Begrüßung: Irith Michelson, Vorsitzende der Jüdischen
Kultusgemeinde

Moderation: Dr. Uwe Günther, DIG

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